Öffnungszeiten in den Sommerferien

Ich wurde schon ein paar Mal danach gefragt, ob der Fahrradladen in diesem Jahr in den Sommerferien wieder ein paar Tage geschlossen bleibt. Vielleicht hat auch schon der ein oder andere auf der Öffnungszeitenseite entdeckt, dass dem nicht so sein wird. Dort gibt es schon seit ein paar Tagen den Hinweis auf in der Zeit

vom 01. bis 14.08.2016 eingeschränkte Öffnungszeiten:

Mo.- Fr.: 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 15:00 Uhr
Sa.: geschlossen

Das sind dann die beiden Wochen, in denen ich mir ein wenig mehr zusammenhängenden Urlaub gönne als in den letzten beiden Jahren. Dieses Jahr werde ich nämlich gemeinsam mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Die letzten Jahre war ich im Sommer ja nur „Teilzeiturlauber“. Ich freue mich schon darauf, ein paar Tage die Beine hochzulegen (wahrscheinlich nur kurz), viel Zeit mit meiner Frau und unseren zahlreichen Kindern zu verbringen und auch ein paar längere Radtouren zu machen.

Dank Roman, mit dem ich und der mit mir schon seit fast einem Jahr sehr gut zusammen arbeite/-t, bleibt der Laden trotzdem geöffnet. Dadurch, dass in dieser Zeit aber statt 80 „nur“ 25,5 Wochenarbeitsstunden zur Verfügung stehen, werden wir dann etwas längere Reparaturwartezeiten haben als sonst. Wer also schon weiß, dass er sein Rad in den Sommerferien braucht und noch einiges dran gemacht werden muss, sollte nicht lange zögern und mal bei uns vorstellig werden. Ab dem 15. August werden wir aber (zu den gewohnten Öffnungszeiten) mit Hochdruck daran arbeiten, wieder wie gewohnt auf ungefähr eine Woche Vorlauf zu kommen.

Noch kurz der kleine Hinweis, dass Reparaturwartezeit nicht unbedingt Zeit ohne Fahrrad sein muss: Wer auf sein Fahrrad angewiesen ist, kann natürlich im Falle eines Reparaturfalles ein kostenloses Ersatzfahrrad von uns bekommen.

kleine Umgestaltung zwischendurch

Hab ich ganz vergessen zu erwähnen: Ich habe, um die Ortlieb-Taschen unterbringen zu können, ein bisschen umgeräumt. Eigentlich sollten sie dort stehen, wo ich letztlich die Anhänger (Croozer, hinterher und meinen eigenen Bob Yak) untergebracht habe. Nun stehen bzw. hängen die Taschen bei den hochwertigeren Fahrrädern. Ich denke, dort sind sie ganz gut aufgehoben. Erstmal.

ein paar bunte Ortlieb-Taschen
ein paar bunte Ortlieb-Taschen
Blick auf Ortlieb-Taschen und Anhänger-Ecke
Blick auf Ortlieb-Taschen und Anhänger-Ecke

Die improvisierte Sonderposten-Ecke der diesjährigen Saisoneröffnung ist dann mal dorthin gewandert, wo sie eigentlich hin sollte, wo ich aber spontan ein paar reduzierte Restposten-Fahrräder hingestellt hatte. Damit ist jetzt der Durchgang von vorn nach hinten bzw. von hinten nach vorn endlich mal frei. Geht ja nicht, dass wir einen Raum haben, in den man kaum reinkommt… Eigentlich war da auch mal eine Tür. Die wird jetzt aber die nächsten Jahrzehnte im Lager verbringen. Wer aufmerksam durch den Laden geht, wird noch den Türstopper finden, den ich vergessen habe, abzuschrauben.

neben der Regenbekleidung stehen jetzt einmal um die Ecke gewanderte Restposten
neben der Regenbekleidung stehen jetzt einmal um die Ecke gewanderte Restposten

Das Regenklamottenregal habe ich auch mal ein bisschen an die Saison angepasst. Gut, das Frühjahr war etwas verregnet, aber die Nachfrage nach Trinkflaschen und passenden Haltern ist dennoch größer als die nach Regenjacken, – hosen oder -capes. Hier nochmal ein Blick darauf:

Trinkflaschenregal oben, stauraumoptimierte Regenbekleidung unten
Trinkflaschenregal oben, stauraumoptimierte Regenbekleidung unten

Und dann habe ich mir noch einen zweiten Prospekt-/Katalogständer bestellt. Am Durchgang zur Werkstatt steht ja schon einer, der verschiedene Zeitschriften und Flyer zum Mitnehmen bereithält. Da ich das Bereithalten von Zubehör für die Croozer-Kinderanhänger im Karton in der Werkstatt etwas suboptimal fand, hatte ich mir schon Gedanken gemacht, wie ich es einigermaßen ansprechend in der Anhängerecke unterbringen könnte. Ich hatte aufwändigere Ideen, aber ich bin so oft gegen diesen Zeitschriftenständer gelaufen, dass er sich mir förmlich aufgedrängt hat. Den habe ich dann natürlich ohne Ablagen bestellt – und prompt eine Nachfrage einer aufmerksamen Verkäuferin bekommen, ob ich denn keine Ablagen benötige. Für den Zweck nicht, aber abgesehen davon habe ich noch ein paar im Lager, weil mir auch schon ein paar kaputt gegangen sind.

Zubehör und Kinderanhänger von Croozer
Zubehör und Kinderanhänger von Croozer

Mittlerweile habe ich die selbst aus Speichen gebogenen Haken für das Zubehör durch kleinere S-förmige Haken ersetzt, die etwas besser aussehen. Und ein wenig mehr Zubehör ist es auch geworden. Was ich übrigens für unverzichtbar halte, ist der Sonnenschutz für die Kinderanhänger. Dadurch, dass das vordere Fenster ja quasi ein Dachfenster ist, scheint da bei sonnigem Wetter ziemlich penetrant die Sonne rein. Ich habe auch schon ein Tuch als Sonnenschutz ausprobiert, das bekommt man aber nicht unbedingt rutschfrei fest. Den Regenüberzug finde ich auch nützlich. Konnte ich auch schon ausprobieren.

Eigentlich würde ich ja gern noch mehr umräumen. Aber glücklicherweise fehlt mir momentan einfach die Zeit dazu…

Blockade

Klar, Baustellen sind nervig, müssen aber manchmal sein. Gerade in der Ruhlsdorfer Straße ist es dringend nötig, mal was zu machen, und nun geht es tatsächlich los.

Leider sind manche Baustellenabsperrer und Schilderaufsteller etwas unsensibel, was Radfahrer angeht. Ich freue mich, dass es auch positive Beispiele gibt, z.B. dass mal eine Umleitung für Radfahrer ausgeschildert wird. Habe ich letztens am Teltowkanal gesehen. Die führte zwar durch eine für Radfahrer gesperrte Grünanlage, aber das Schild, das über diese Sperrung informiert, ist so klein, da wollen wir mal nicht kleinlich sein… Ein paar Meter weiter gab es dann die nächste Sperrung (die gibt es z.Zt. noch), an der man eine barrierefreie Umleitung ausschildern könnte. Alle Nutzer dieses Weges (also auch die mit Rädern, z.B. Fahrrädern, Kinderwagen…) werden aber über eine Treppe geschickt…

Soweit ein kleiner Exkurs nach Berlin. Jetzt zurück nach Teltow: Wenn man aus Berlin vom Teltower Damm kommend nach Teltow hinein fährt, stößt man zunächst auf ein Schild, das (für mich nicht nachvollziehbar) Radwegbenutzungspflicht anordnet. Manchmal fahre ich dort entlang zur Arbeit. Gestern stand plötzlich ein Schild mitten auf der roten Fläche, die Radweg genannt wird und eine Sonderfläche im Straßenraum darstellt, die tatsächlich nur für die Nutzung durch Radfahrende vorgesehen ist. Dort herrscht Parkverbot, und Schilder, Laternen o.ä. haben dort auch nichts zu suchen.

falsch parkendes Baustellenschild
falsch parkendes Baustellenschild

Natürlich habe ich mich gefragt, warum da dieses Schild steht. Als ich näher dran war, habe ich es lesen können:

Bitte umfahren!
Bitte umfahren!

Man soll es: „Bitte umfahren!“ Ich habe es nicht versucht, ich war auch schon spät dran, aber vielleicht schafft es ja jemand anderes, das Schild umzufahren.

Aber warum macht man sich die Mühe, ein Schild mitten auf den Weg zu stellen, das umgefahren werden soll? Sehr seltsam… (Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, solch ein Schild mitten auf die Autobahn zu stellen. Denke ich.) Man könnte es ja auch ganz rechts an die Seite stellen, dann müsste man es nicht umfahren.

Erschreckt

Da hatte ich vor kurzem einen Brief im Briefkasten, der mich erstmal etwas erschreckt hat. „Kündigung Vertriebsbindungsvertrag/ Ums…“ konnte ich da durch das Adressfenster des Briefes von Puky lesen. Soweit ich weiß, habe ich nicht gegen die Bestimmungen des bestehenden Vertrags verstoßen (die Sachen, die da als Verstöße möglich wären, will ich auch gar nicht machen), ich bestelle auch fleißig Ware nach, nur manchmal komme ich nicht hinterher damit, neue Kinderfahrzeuge auch zusammenzubauen und in den Laden zu stellen, aber sonst ist doch alles gut. Also war ich dann doch eher neugierig-interressiert, was das denn zu bedeuten hatte…

Kündigung mit Fortsetzung
Kündigung mit unvollständigem Betreff

„…tellung auf Selektives Vertriebssystem“ ging der Betreff weiter, als ich ihn aus dem Umschlag befreit hatte. Puky möchte den Vertrieb seiner Produkte künftig auf Händler beschränken, die sich dafür aufgrund gewisser Qualitätskritärien qualifizieren, und aufgrund der bisherigen erfolgreichen Partnerschaft sei ich eingeladen, Teil dieses selektiven Vertriebssystems zu werden. Na dann… Durchlesen, unterschreiben, zurückschicken, weitermachen wie bisher.

Vorausschauend

Das Unternehmen, das in diesem Jahr als erstes mit seinen Produkten für das nächste Jahr bei mir vorstellig  geworden ist, ist:

rechtzeitige Vorbereitung auf die nächste Saison
rechtzeitige Vorbereitung auf die nächste Saison

Ortlieb.

Na dann werde ich mal schauen, was es nächstes Jahr so geben wird. Spannend finde ich, dass es demnächst die Möglichkeit geben soll, Ortlieb-Produkte (es sind ja nicht nur Taschen), die im Laden nicht vorrätig sind, direkt ab Lager Ortlieb an den Kunden, der das Produkt vorher im Laden bezahlt hat, schicken zu lassen. Das wird sicher kein Standard-Verfahren, zumal ich es immer besser finde, z.B. Taschenhalter hier vor Ort direkt an das Rad anzupassen, aber es gibt auch Situationen, in denen das sicher hilfreich ist. Es ist schon vorgekommen, dass wir Kunden angeboten haben, einen nicht vorrätigen Artikel (in diesen Fällen nicht Ortlieb, sondern irgendwas anderes, aber die Problematik ist ja die gleiche) zum nächsten oder übernächsten Tag zu bestellen, die dann abgelehnt haben: „Bestell ich dann halt im Internet.“ Ist selten, kommt aber mal vor. Da hab ich mir dann schon gewünscht, den zu bestellenden Artikel gleich vom Lieferanten zum Kunden schicken lassen zu können. Von daher: Find ich gut. Und ich bin gespannt, wie das umgesetzt werden wird.

Dreist…

Irgendwelchen Werbemüll bekommt man ja immer. E-Mails mit angeblichen Rechnungen oder Mahnungen auch. Beliebt ist auch das Fax mit einem Korrekturabzug für einen Brachenbucheintrag, das man immerhin als Schmierzettel verwenden kann. Das Faxmultifunktionsgerät bedruckt in dem Fall ja nur die Rückseite.

Jetzt hatte ich so einen Blödsinn auch mal per Post. Ein Nachbestellformular von einem Unternehmen, bei dem ich nie etwas bestellt habe. Ich bin immer erstaunt, dass sich sowas zu lohnen scheint. Wahrscheinlich gibt es Betriebe, in denen sowas irgendwie „durchrutscht“.

Nachbestellformular

Und man kann den Wisch nicht mal als Schmierzettel nutzen, weil beide Seiten bedruckt sind.

Wobei ich schon mit dem Gedanken gespielt habe, einfach mal „nachzubestellen“. Einfach um zu sehen, ob die Lieferung so wäre, wie ich mir das in meinen Gedanken vorstelle.

Der Fahrradladen in einer anderen Zeit

Zur Zeit ist ja (und so soll es auch sein) ziemlich viel zu tun in meinem Fahrradladen. (Sieht man auch daran, dass hier so wenig neues zu lesen ist.) Normalerweise vergeht dann die Zeit immer ganz schnell und manchmal wünschen wir uns, dass die Zeit ein wenig langsamer vergeht.

Letzte Woche Dienstag kurz vor der Mittagspause warf ich einen Blick auf die Uhr, und da es erst kurz vor halb zwölf war und ich somit noch ein bisschen Zeit hatte, bevor ich mein Kindergartenkind abholen musste, beschloss ich, noch schnell ein Fahrrad auszupacken. Als das erledigt war (flüchtiger Blick auf die Uhr: kurz nach halb zwölf), begann ich, zwei weitere Fahrräder vom Verpackungsmüll zu befreien. Kurz vor drei viertel zwölf (auch: kurz vor viertel vor zwölf) freute ich mich darüber, dass ich so schnell war, wunderte mich, dass die Kirchturmuhr die Mittagsstunde ankündigte (musste wohl falsch gehen…) und brachte einen gut gefüllten gelben Sack und etwas Altpapier ins Lager.

Kurz nach drei viertel zwölf bereitete ich mich auf den Aufbruch vor, immer noch voll Freude, was ich in der Zeit alles geschafft hatte. Bevor ich meinen mobilen Fernsprecher in die Tasche steckte, warf ich noch einen Blick drauf: 12:13 Uhr. Schade, da passt sich das Verrinnen der Zeit im Fahrradladen mal unserem Arbeitspensum an – läuft aber draußen munter in normaler Geschwindigkeit weiter.

Fahrradladenuhr
(Symbolbild)

Ich hab dann mal die Batterie getauscht. Seitdem vergeht die Zeit wieder viel zu schnell…

Kostensenkung unerwünscht

„Frau Sparfuchs hier, vom Braunkohle- und Atomstromanbieter,“ meldete sich eine Stimme am Telefon, „ich möchte Ihnen ein Angebot machen, durch das Sie Ihre Energiekosten senken können.“

Oh, ein unerwünschter Werbeanruf… Auf ihre ungläubige Reaktion auf meine Antwort, dass ich an einer Kostensenkung gar kein Interesse habe, erklärte ich ihr kurz, dass ich mit meinem derzeitigen Stromanbieter sehr zufrieden bin und an einem Wechsel kein Interesse habe.

„Das ist schön, dass sie mit Ihrem Anbieter zufrieden sind. Das wollen wir auch gar nicht ändern. Dann nehme ich Sie mal von der Liste…“ Na hoffentlich. Und immerhin ist sie freundlich geblieben, auch bei der Verabschiedung. Das kommt ja auch nicht immer vor…

Naturstrom-ZertifikatIch denke, man kann die Welt auch kaputt-sparen. Ich habe sowohl privat als auch geschäftlich die Leute von Naturstrom damit beauftragt, Strom für mich zu kaufen. Und das aus zwei drei Gründen: Erstens haben die weder Kohle- noch Atomkraftwerke, zweitens vertreiben sie nur Ökostrom und drittens zahle ich noch etwas drauf, dass sie die Errichtung weiterer Ökostrom-Anlagen ermöglichen.

Ich kaufe auch nicht nur immer bei meinem billigsten Großhändler ein, dessen Außendienstmitarbeiter sich bei mir damit vorgestellt hat, dass sie die anderen mit „Schweinepreisen“ ärgern bzw. „schmutzige Preise“ machen. Gelegentlich kaufe ich da schon ein. Aber ich kaufe (neben anderen) auch gern bei einem kleineren Großhändler aus der Lausitz ein, bei dem ich zwar etwas mehr bezahle, dafür aber in der Nacht von Sonntag zu Montag bestellen kann und schon am Montagvormittag die Lieferung bekomme.

Man muss schon ein bisschen schauen, wo man sein Geld lässt. Kostensenkung mag kurzfristig vorteilhaft aussehen, auf Dauer ist sie es erfahrungsgemäß nicht unbedingt.

(Zitate sinngemäß)

Veranstaltungshinweis: Sternfahrt!

Es ist wieder so weit: Am Sonntag, den 05.06.2016, findet die alljährliche Sternfahrt nach und in Berlin statt! Irgendwann habe ich hier Zettel hingehängt und gedacht: „Ist ja noch lange hin…“ Dieses „lange hin“ steht jetzt plötzlich vor der Tür.

Hier in Teltow ist um 11:20 Uhr Treffpunkt am Ruhlsdorfer Platz. Ich werde eine andere Route wählen. Durch den Britzer Tunnel bin ich noch nicht gefahren…