gestörte Telefonnummer

Zur Zeit (heute, 22.10.2019) ist – soweit wir wissen – seit Mittag unsere Telefonnummer 03328 /474 679 nicht erreichbar. Solange die Störung besteht sind wir unter der Nummer

03328 303 716

erreichbar.

An der Hotline muss man mindestens 10 Minuten warten. Ich gehe also davon aus, dass wir nicht die einzigen mit einem derartigen Problem sind.

Gestern habe ich die Vodafone-Geschäftskundenbetreuung nicht erreicht (bzw. nicht genug Zeit gehabt, lange genug zu warten), heute hat es geklappt. Wie sich herausgestellt hat, war aus einem auch für den Techniker nicht nachvollziehbaren Grund eine Rufumleitung von unserer Telefonnummer auf unsere Postleitzahl eingestellt. So ergibt auch die Ansage „Diese Rufnummer ist nicht registriert.“ Sinn. Jetzt (23.10.2019, 9:15 Uhr) funktioniert aber wieder alles ordentlich.

Probleme mit dem Bosch-Diagnoseprogramm und Windows 8.1 bzw. 10

Seit es für Windwos 98 (das bei mir früher bei guter Pflege stabil lief) keine nutzbaren Browser und E-Mail-Programme mehr gibt, nutze ich privat Linux (Ubuntu und Varianten davon, wie Xubuntu, Lubuntu, Kubuntu) und komme damit gut zurecht. Als ich meinen Fahrradladen hier eröffnet habe, habe ich auch für die Arbeit zunächst ausschließlich Linux genutzt. Aber leider laufen die verschiedenen Diagnoseprogramme, die wir für unsere tägliche Arbeit an Pedelecs brauchen (zunächst nur Bosch, mittlerweile auch Shimano STEPS und ein bisschen BionX, GoSwissdrive, Neodrives und Yamaha) nur unter Windows. Also hatte ich mir zunächst einen Computer mit Windows 8.1 für die Pedelec-Diagnose gekauft.

Insbesondere das Bosch-Diagnoseprogramm bekommt immer mal wieder Updates, um neue Funktionen zu integrieren. Im August hatten wir nun das Problem, dass sich das Bosch-Diagnoseprogramm nach einem Update auf Version 6.5.0.0 auf dem Windows 8.1-Rechner nicht mehr starten ließ. Da bei diesem Notebook mittlerweile das Display viele Pixelfehler aufweist, habe ich mich darum nicht weiter gekümmert, und uns einen neuen Rechner mit Windows 10 angeschafft. Bosch-Diagnoseprogramm installiert: funktioniert genau so wenig wie auf dem anderen Rechner. Es lädt 22 MB in den Arbeitsspeicher und tut dann gar nichts mehr.

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Öffnungszeiten-Änderung ab 01. September 2019

Wir haben ja im Juni und Juli schon einmal ausprobiert, wie es ist, wenn wir mittwochs einen „Werkstatttag“ einlegen und der Laden an diesem Tag geschlossen bleibt. Das hat ganz gut funktioniert, auch wenn wir bei der Terminvergabe nicht immer daran gedacht haben, dass mittwochs die Tür zu bleibt. So gab es dann doch die ein oder andere Ausnahme „für geladene Gäste“, sozusagen. Vielleicht gab es durch den „Schließtag“ ein paar Leute, die nicht zu uns gekommen sind, weil wir gerade in dem Moment, in dem sie uns gebraucht hätten, nicht geöffnet hatten. Die Zahlen für diese Monate zeigen aber keine Abweichungen, die sich darauf zurückführen ließen. Einzige für uns spürbare Auswirkung war, dass wir  in diesen sehr nachfragestarken Monaten immer einen etwas entspannteren Tag mitten in der Woche hatten, an dem wir konzentriert an ein paar Sachen arbeiten konnten, ohne uns alle paar Minuten auf eine neue Situation einstellen zu müssen.

Auch jetzt (Ende August) ist unser Terminplaner noch so voll ist, dass wir Termine i.d.R. erst in zwei Wochen vergeben können (zwischendurch waren es schon wieder fast drei) und es uns schwer fällt, Notfälle noch irgendwo dazwischen zu schieben. Und das trotz Einstellung eines weiteren Mitarbeiters zum 1. Juli. Daher habe ich beschlossen, diesen Werkstatttag dauerhaft einzurichten und nach fünfeinhalb Jahren doch die Öffnungszeiten mal zu ändern.

Ab 1. September 2019 bleibt der Fahrradladen in Teltow mittwochs geschlossen.

Ich hoffe, dass sich die Terminsituation damit etwas entspannt.

Nebenbei gibt es noch eine nicht so gravierende Öffnungszeitenänderung. Wenn ich schon alles, wo unsere Öffnungszeiten zu finden sind, ändern muss, kürze ich bei der Gelegenheit noch den Samstag um eine halbe Stunde. Dann haben wir jeden Vormittag, den wir geöffnet haben, bis 12 Uhr geöffnet.

Neuer Mitarbeiter – zweiter Versuch

Im Februar hatte ich ja schon einmal einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Leider hat dieses Arbeitsverhältnis die Probezeit nicht überstanden. Es hat einfach nicht gepasst. Aber um das herauszufinden ist die Probezeit ja da.

Nun habe ich bzw. vielmehr hat mich ein neuer Mitarbeiter gefunden, der sich vor zwei Wochen überzeugend bei uns beworben hat und den ich nun recht kurzfristig zum 01. Juli 2019 eingestellt habe. Wegen meines Urlaubs wollte ich ja die Neueinstellung eigentlich erst zum 01.08. wagen, aber die paar Probearbeitstage liefen so gut, dass wir uns einig sind, dass die Einarbeitung leicht fallen wird und meine Anwesenheit dafür nicht unbedingt nötig ist.

Herzlich Willkommen, Marcel!

Sommerferienöffnungszeiten 2019

Auch dieses Jahr gibt es während der Sommerferien zeitweise wieder urlaubsbedingt eingeschränkte Öffnungszeiten:

vom 01. bis 17.07.2019 haben wir wie folgt geöffnet:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:
10:00 bis 12:00  Uhr und 13:30 bis 15:00 Uhr.

Samstags (06. und 13.07.) und mittwochs:
geschlossen

Ab dem 18.07.2019 gelten dann wieder die fast normalen Öffnungszeiten, bis Ende Juli noch mit Werkstatttag am Mittwoch, so dass der Laden dann mittwochs geschlossen bleibt.

Vorübergehend mittwochs geschlossen

Wir freuen uns nach wie vor über einer enormen Nachfrage, die auch nach wie vor steigt. Leider war die Mitarbeitersuche bislang nicht so erfolgreich, so dass wir nun etwas tun müssen, um die Qualität unserer Arbeit weiter gewährleisten zu können, gleichzeitig die Wartezeiten nicht ins unermessliche steigen zu lassen und auch uns selbst nicht völlig zu verausgaben. Daher habe ich beschlossen, dass wir im Juni und Juli immer mittwochs einen Werkstatt-Tag einlegen, an dem wir die Ladentür nicht öffnen und statt dessen ununterbrochen Fahrräder reparieren.

Seit ich diesen Laden vor fünf Jahren übernommen habe, gibt es hier eine hohe Kundenfrequenz – anfangs zu Stoßzeiten morgens und abends, mittlerweile über den ganzen Tag verteilt. Seit fast vier Jahren arbeiten wir nun schon zu zweit. Anfangs war es so, dass einer Fahrräder reparieren konnte, während der andere Kunden bedient.  Mittlerweile haben wir aber oft die Situation, dass wir zu zweit Kunden beraten und zu dieser Zeit dann natürlich in der Werkstatt nichts passiert. Das führt dann leider immer öfter dazu, dass wir es nicht schaffen, Reparatur-Termine einzuhalten. Schneller arbeiten geht nicht, unter hektischer Arbeit würde die Qualität leiden. Mehr arbeiten geht mittlerweile auch nicht mehr, da wir absolut an der Grenze dessen angekommen sind, was wir leisten können. Einen weiteren Mitarbeiter einzustellen, wäre eine gute Idee. Dieser muss allerdings erstens zum Laden passen und zweitens auch mit dem (in der Hauptsaison von Frühjahr bis Herbst) immensen Arbeitspensum klar kommen. Das hat bislang noch nicht geklappt. Preise erhöhen, damit eventuell weniger Kunden kommen, habe ich auch schon versucht. Das hat keine Auswirkungen gehabt.

Das einzige, was mir nun noch eingefallen ist (ich habe es bei Kollegen in anderen Läden mitbekommen), ist, die Öffnungszeiten zu verringern. Der ein oder andere wird es sicher schon bemerkt haben, dass ich oft abends noch einmal in den Laden fahre, um ein paar Fahrräder zu reparieren. Diese Zeit, in der ich ohne Unterbrechung an den Fahrrädern arbeiten kann, ist immer sehr effektiv. Da es unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht möglich ist, auch tagsüber genau so effektiv Fahrräder zu reparieren, schaffen wir uns nun einen Tag, an dem wir genau das tun können.

Da in den letzten Wochen ein paar kompliziertere Reparaturen liegen geblieben sind und da im Juli auch noch die Urlaubszeit ansteht, werden wir das gerade jetzt ausprobieren,  erst einmal für zwei Monate. Ich hoffe ja, in dieser Zeit einen weiteren Mitarbeiter zu finden, um die viele Arbeit in noch mehr Hände zu legen. Wir werden sehen…

Nachtrag vom 18.07.2019: Mittlerweile haben wir das Glück gehabt, einen weiteren Mitarbeiter einstellen zu können. Bis Ende des Monats (also am 24. und 31.07.2019) behalten wir den Werkstatt-Mittwoch noch bei. Ab August gibt es dann wieder die normalen Öffnungszeiten.

Vergessene Fahrräder?

Am 1. Mai hat an den öffentlichen Fahradständern vor dem Fahrradladen jemand zwei Fahrräder angeschlossen. Es kommt durchaus vor, dass jemand außer uns diese Parkplätze nutzt. In der Regel bekommen wir dann kurz darauf den Schlüssel und einen Reparaturauftrag, oder ein Besucher eines Nachbarn fährt nach ein paar Stunden oder Tagen wieder nach Hause. Bislang stand erst einmal ein Fahrrad länger dort, bei dem ich mir sicher war, dass es einem meiner Kunden gehört. Dem war dann auch so.

abgestellte Fahrräder

Bei diesen Fahrrädern bin ich mir nicht so sicher. Zwar ist deren Zustand nicht so gut, aber es gibt durchaus Leute, die sie aus veschiedenen Gründen noch reparieren lassen würden. Daher warten wir mal noch ein paar Tage ab, ob etwas passiert. Wenn sie nächsten Monat immer noch da stehen, werde ich mal bei der Stadt nachfragen, ob sich das Fundbüro dieser Fahrräder annehmen könnte.

Wildunfälle

Ziemlich am Anfang meiner Ausbildung, es muss Ende 2004 oder Anfang 2005 gewesen sein, nahm ich ein Fahrrad mit einem verbogenen Vorderrad zur Reparatur an. Um einordnen zu können, ob außer dem Vorderrad noch weitere Teile beschädigt sein könnten, fragte ich natürlich nach der Ursache. Wenn das Fahrrad im Felgenbrecher-Fahrradständer umfällt, ist in der Regel nur das Vorderrad hinüber; wenn es in einen Unfall verwickelt wird, können auch Gabel und Rahmen in Mitleidenschaft gezogen sein. Die Antwort auf meine „Was ist denn da passiert?“-Frage:

Ich habe einen Fuchs überfahren!

Ich war überrascht – und nicht gerade darüber begeistert, dass mir so etwas gleich am Anfang meiner Ausbildung passieren musste. Aber immerhin hatte ich immer, wenn mal jemand mit einem Tier-Unfall (i.d.R. Kollisionen oder Ausweichmanöver in Zusammenhang mit Hunden) zu mir kam, eine kleinen Anekdote zu erzählen. Ich hielt die Geschichte auch nicht für steigerungsfähig.

Bis jetzt.

verbogener Lenker
Lenker durch WIldunfall verbogen

Ich bin mit einem Reh zusammengestoßen! Das kam plötzlich auf freiem Feld hinter einem Gebüsch hervor, mitten am Tag…

Dreiste Anzeigenverkäufer

Ich habe den Eindruck, dass, wenn ich irgendwo Werbeanzeigen schalte, fast immer irgendwelche Trittbrettfahrer aufspringen und mir Werbeanzeigen unterschieben wollen, die ich gar nicht haben will. Meist läuft das ungefähr so ab:

Telefon klingelt: „Hallo, hier Müller-Meier-Schulze vom Aufdringlichen Verlag. Sie hatten bei uns die Anzeige in der Informationsbroschüre, die überall verteilt wird, beauftragt…“ Dem widerspreche ich, daraufhin besteht der Anrufer darauf, dass er einen von mir unterzeichneten Vertrag vorliegen habe. Dem widerspreche ich wieder und bitte darum, dass er mir die Unterlagen, die ich angeblich unterschrieben haben soll, zukommen lässt, damit ich das überprüfen kann. Damit ist das Gespräch zu Ende und es passiert danach gar nichts, wenn man davon absieht, dass die Telefonnummer, die der Anrufer verwendet hat, in der Sperrliste unserer Telefonanlage landet und fortan nie wieder jemand mit dieser Nummer bei uns anrufen kann.

Nun hatten wir einen besonders dreisten Fall von Werbeanzeigenunterschiebeversuch: Herr Hauf-Schneider fragte, ob sein Kollege Herr Laufbursch vorbeikommen könne, um den Korrekturabzug vorzulegen – für die Anzeige, die ich in der Gesundheitsbroschüre der Stadt Teltow schalten wollte. Ich bin nicht weiter darauf eingegangen, dass ich niemanden beauftragt habe, eine Anzeige in einer „Gesundheitsbroschüre der Stadt Teltow“ für mich zu veröffentlichen. Da er aber jemanden persönlich zu mir schicken wollte, was ja sonst in diesen Fällen offenbar unüblich ist, stimmte ich diesem Besuch zu. Und in der Tat stand am nächsten Tag Herr Laufbursch bei mir im Laden und präsentierte mir einen Korrekturabzug einer Anzeige für die „Gesundheitsbroschüre, die die Post verteilt“.  Offensichtlich hatten sie eine echte Werbeanzeige von mir aus einem anderen Werbeträger ausgeschnitten, herauskopiert oder gescannt. Sicherheitshalber fragte ich, ob ich einmal sehen könnte, wie die Broschüre aussehen sollte. Er zeigte mir Beispielseiten: „Ist jetzt zwar A4, das wird dann aber A5.“ Ich ließ ihn wissen, dass ich an der ganzen Sache kein Interesse habe.

Abgesehen davon, dass mich diese Werbeanzeigenunterschiebeversuche nerven, finde ich es ziemlich dreist, jemanden anzurufen und so zu tun, als habe man einen Vertrag, den es gar nicht gibt, offenbar einfach in der Hoffnung, der Angerufene habe keinen Überblick und würde dem schon zustimmen und die Euros springen lassen. Dass dann aber jemand vor mir steht und eine in meinem Auftrag an anderer Stelle veröffentlichte Werbeanzeige benutzen will, um mir einen Vertrag unterzuschieben, ist aber noch viel dreister.

So viel Dreistigkeit soll belohnt werden. Die Frage, ob er denn nächstes Jahr wiederkommen dürfe, um mir die Gesundheitsbroschüre zu zeigen, falls ich dann vielleicht doch eine Anzeige darin schalten wolle, habe ich einfach mal bejaht. Soll er seine Zeit dafür verschwenden, mich zu besuchen und mir wieder nichts zu verkaufen….

Warnrundschreiben eines seriös arbeitenden Verlags
Seriös arbeitende Verlage haben das Problem, dass Trittbrettfahrer den Eindruck erwecken, in ihrem Auftrag tätig zu sein, und so ihre Kunden prellen.

(Namen frei erfunden.)