Lagerbereinigung

Ich bin ja u.a. gerade dabei, mein Lager im Laden ein bisschen auszumisten um unnötig vorgehaltene Artikel zu bereinigen. Was ich zum Beispiel überhaupt nicht leiden kann und noch nie leiden konnte, ist, wenn jemand lose Speichen mit Klebeband o.ä. bündelt und dann auf die „Banderole“ die Länge drauf schreibt. Erstens ist das fehleranfällig, weil man ganz schnell mal ein oder zwei oder auch mehr falsche Speichen (andere Länge, anderer Durchmesser und/oder anderes Material) dazwischen hat. Zweitens kann man die Bündel schlecht stapeln. Drittens muss man erst so ein Bündel aus dem Regal ziehen, um zu sehen, um welche Länge es sich handelt. Viertens fällt so ein Bündel auch ganz schnell mal auseinander. Fünftens waren da auch noch Längen dabei, die ich in mehr als 10 Jahren beruflicher Erfahrung nicht gebraucht habe – und die so eingestaubt waren, dass ich davon ausgehen kann, dass sie hier auch nicht gebraucht wurden. Also kann ich jetzt die Disponentin beim Schrotthändler anrufen, damit sie wieder jemanden schickt, der meine jetzt volle Schrotttonne gegen eine leere tauscht.

Schrotttonne mit ca. 1/3 Speichen-Füllung
Schrotttonne mit ca. 1/3 Speichen-Füllung

Die Aktion hat sich übrigens gelohnt. Nicht nur, weil im Regal jetzt fein säuberlich Speichen-Packungen neben- und übereinander liegen, an deren Stirnseiten man mit einem Blick erfassen kann, welche Speichen sich darin befinden (Länge, Durchmesser, Material). Zudem habe ich in einem Karton, in dem sich Speichen der Längen 294, 295 und 297 Millimeter (verschiedene Durchmesser, verschiedene Materialien) befanden, einen Euro Belohnung gefunden.

Belohnung für die Mühe
Belohnung für die Mühe

(Notiz für mich: Mal beim Steuerberater nachfragen, ob ich den Euro jetzt als Betriebseinnahme verbuchen muss. Oder gehört er zur Geschäftsausstattung, die ich für einen symbolischen Euro gekauft habe?)

Ein Gedanke zu „Lagerbereinigung

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