Neujahr 2018

Ich schau mir ja gern Feuerwerk an und freue mich außerdem darüber, wenn die Leute ihren Müll wieder wegräumen. Wenn aber jemand seinen Müll einfach in der Gegend herumliegen lässt, habe ich überhaupt kein Verständnis dafür. Daher war ich etwas verärgert, dass ich am ersten Arbeitstag (2.1.) in diesem Jahr erstmal Müll beiseite fegen musste – und das obwohl niemand aus dem Haus Feuerwerk abgebrannt hat. Angesichts dessen, dass einer der Nachbarn meinte, zum Jahreswechsel wäre auf der Straße „Krieg“ gewesen, war es dann aber doch eher wenig…

zwei Feuerwerksbatterien und kleinere Feuerwerksreste, sowie zwei Fahrräder vor dem Laden
Feuerwerksreste auf der Straße vor dem Laden

Was ich schon wusste, bevor ich im Laden war, dass schon Fahrräder auf uns warteten. Auf dem obigen Foto kann man Teile von ihnen am rechten Bildrand erspähen. Auch, dass sonst soweit alles in Ordnung ist, war mir bekannt, da es sich irgendwie so ergeben hat, dass jeden Tag irgendwer aus meiner großen Familie am Laden vorbeigefahren ist: Eltern, Geschwister, auch ich selbst…

Das neue Arbeits-Jahr habe ich (neben den alljährlichen Neujahrstätigkeiten, wie z.B. Kalender tauschen) damit begonnen, meinen neuen Montageständer aufzubauen. Immerhin lag er ja schon seit Mai 2017 im Lager und ich hatte das ganze Jahr über noch keine Zeit gefunden, ihn aufzubauen.

uralter VAR-Montageständer, daneben am Boden der Querbalken mit Befestigungswinkeln und das Standrohr des neuen Montageständers mit dem Schlitten und der Klauenaufnahme
Neuer Montageständer in einzelnen Baugruppen am Boden neben uraltem Montageständer.

Eigentlich wollte ich ihn liegend zusammenbauen und dann aufrichten und an seinen Platz stellen. Angesichts der großen Masse der Bodenplatte, die sich nur schwer bewegen ließ, habe ich dann aber doch gemäß Anleitung erst die Bodenplatte an ihren Bestimmungsort verbracht und anschließend den Montageständer darauf befestigt.

aufgerichteter Montageständer noch ohne Halteklaue, Elektrik und Zubehör
Richtfest auf der Montageständerbaustelle…

Im Hintergrund kann man den alten Montageständer erahnen, den ich für eine bessere bzw. dadurch überhaupt erst entstandene Manövrierfähigkeit auf einer Sackkarre befestigt hatte.

fertig aufgebauter Montageständer, davor das nun nicht mehr benötigte Verpackungsmaterial
Der neue Montageständer in seiner ganzen Pracht.

Dahinter steht dann noch der rote Montageständer von REMA TIP TOP, den ich vorletztes Jahr gekauft und aufgestellt hatte. Dieser ist – durch eine Gasdruckfeder unterstützt – höhenverstellbar und hat ein eigentlich sehr universelles 3-Punkt-Spannsystem für die Befestigung der Fahrräder. Aber er hat auch so seine Macken. Dazu aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Jetzt muss ich mich erstmal an meinem neuen Montageständermonstrum von ParkTool erfreuen. Angesichts der vielen Euros, die ich dafür abgeben durfte, sind seine gewaltigen Ausmaße (hatte ich etwas unterschätzt) hoffentlich sein einziger Nachteil.

der neue Montageständer aus Kundensicht
Er stellt den Ladentisch wortwörtlich in den Schatten.

Eigentlich möchte ich diesen Montageständer ja noch für die beidseitige Nutzung ausrüsten. Allerdings ist er doch etwas ausladender als sein Vorgänger. Da müsste ich mir noch etwas einfallen lassen, wie ich diesem Laden, in dem ja so schon kein Platz übrig ist, noch ein Quadratmeterchen abtrotze. Wenn es dann so weit ist, kommt auch noch mehr Beleuchtung an die Decke. Durch den Querbalken, der das Netzteil und zwei praktische Haken aufnimmt, ist es auf der dem Laden zugewandten Seite doch etwas schattiger als zuvor.

Was mich in einer Woche Betrieb auf jeden Fall schon beeindruckt hat (und zwar mehr als beim Anschauen auf einer Messe oder in einem anderen Fahrradladen), ist der enorme Höhenverstellbereich. Theoretisch könnten wir ein über 50 Kilogramm schweres Kinderlaufrad an den Montageständer heranfahren, einspannen und mit Motorkraft auf ungefähr 195 Zentimeter Höhe fahren, um uns mal die Unterseite anzuschauen. Ein realistischeres Beispiel: Ich konnte eine knifflige Kabelreparatur im Tretlagerbereich auf Augenhöhe durchführen ohne mich zu bücken, und das, obwohl ich fast 1,90m hoch gewachsen bin. Auch ein Kunde war schon schwer beeindruckt, als ich sein Dreirad mit diesem Gerät auf eine angenehme Arbeitshöhe angehoben habe…

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