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Neuer Mitarbeiter – zweiter Versuch

Im Februar hatte ich ja schon einmal einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Leider hat dieses Arbeitsverhältnis die Probezeit nicht überstanden. Es hat einfach nicht gepasst. Aber um das herauszufinden ist die Probezeit ja da.

Nun habe ich bzw. vielmehr hat mich ein neuer Mitarbeiter gefunden, der sich vor zwei Wochen überzeugend bei uns beworben hat und den ich nun recht kurzfristig zum 01. Juli 2019 eingestellt habe. Wegen meines Urlaubs wollte ich ja die Neueinstellung eigentlich erst zum 01.08. wagen, aber die paar Probearbeitstage liefen so gut, dass wir uns einig sind, dass die Einarbeitung leicht fallen wird und meine Anwesenheit dafür nicht unbedingt nötig ist.

Herzlich Willkommen, Marcel!

Sommerferienöffnungszeiten 2019

Auch dieses Jahr gibt es während der Sommerferien zeitweise wieder urlaubsbedingt eingeschränkte Öffnungszeiten:

vom 01. bis 17.07.2019 haben wir wie folgt geöffnet:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:
10:00 bis 12:00  Uhr und 13:30 bis 15:00 Uhr.

Samstags (06. und 13.07.) und mittwochs:
geschlossen

Ab dem 18.07.2019 gelten dann wieder die fast normalen Öffnungszeiten, bis Ende Juli noch mit Werkstatttag am Mittwoch, so dass der Laden dann mittwochs geschlossen bleibt.

Vorübergehend mittwochs geschlossen

Wir freuen uns nach wie vor über einer enormen Nachfrage, die auch nach wie vor steigt. Leider war die Mitarbeitersuche bislang nicht so erfolgreich, so dass wir nun etwas tun müssen, um die Qualität unserer Arbeit weiter gewährleisten zu können, gleichzeitig die Wartezeiten nicht ins unermessliche steigen zu lassen und auch uns selbst nicht völlig zu verausgaben. Daher habe ich beschlossen, dass wir im Juni und Juli immer mittwochs einen Werkstatt-Tag einlegen, an dem wir die Ladentür nicht öffnen und statt dessen ununterbrochen Fahrräder reparieren.

Seit ich diesen Laden vor fünf Jahren übernommen habe, gibt es hier eine hohe Kundenfrequenz – anfangs zu Stoßzeiten morgens und abends, mittlerweile über den ganzen Tag verteilt. Seit fast vier Jahren arbeiten wir nun schon zu zweit. Anfangs war es so, dass einer Fahrräder reparieren konnte, während der andere Kunden bedient.  Mittlerweile haben wir aber oft die Situation, dass wir zu zweit Kunden beraten und zu dieser Zeit dann natürlich in der Werkstatt nichts passiert. Das führt dann leider immer öfter dazu, dass wir es nicht schaffen, Reparatur-Termine einzuhalten. Schneller arbeiten geht nicht, unter hektischer Arbeit würde die Qualität leiden. Mehr arbeiten geht mittlerweile auch nicht mehr, da wir absolut an der Grenze dessen angekommen sind, was wir leisten können. Einen weiteren Mitarbeiter einzustellen, wäre eine gute Idee. Dieser muss allerdings erstens zum Laden passen und zweitens auch mit dem (in der Hauptsaison von Frühjahr bis Herbst) immensen Arbeitspensum klar kommen. Das hat bislang noch nicht geklappt. Preise erhöhen, damit eventuell weniger Kunden kommen, habe ich auch schon versucht. Das hat keine Auswirkungen gehabt.

Das einzige, was mir nun noch eingefallen ist (ich habe es bei Kollegen in anderen Läden mitbekommen), ist, die Öffnungszeiten zu verringern. Der ein oder andere wird es sicher schon bemerkt haben, dass ich oft abends noch einmal in den Laden fahre, um ein paar Fahrräder zu reparieren. Diese Zeit, in der ich ohne Unterbrechung an den Fahrrädern arbeiten kann, ist immer sehr effektiv. Da es unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht möglich ist, auch tagsüber genau so effektiv Fahrräder zu reparieren, schaffen wir uns nun einen Tag, an dem wir genau das tun können.

Da in den letzten Wochen ein paar kompliziertere Reparaturen liegen geblieben sind und da im Juli auch noch die Urlaubszeit ansteht, werden wir das gerade jetzt ausprobieren,  erst einmal für zwei Monate. Ich hoffe ja, in dieser Zeit einen weiteren Mitarbeiter zu finden, um die viele Arbeit in noch mehr Hände zu legen. Wir werden sehen…

Nachtrag vom 18.07.2019: Mittlerweile haben wir das Glück gehabt, einen weiteren Mitarbeiter einstellen zu können. Bis Ende des Monats (also am 24. und 31.07.2019) behalten wir den Werkstatt-Mittwoch noch bei. Ab August gibt es dann wieder die normalen Öffnungszeiten.

Vergessene Fahrräder?

Am 1. Mai hat an den öffentlichen Fahradständern vor dem Fahrradladen jemand zwei Fahrräder angeschlossen. Es kommt durchaus vor, dass jemand außer uns diese Parkplätze nutzt. In der Regel bekommen wir dann kurz darauf den Schlüssel und einen Reparaturauftrag, oder ein Besucher eines Nachbarn fährt nach ein paar Stunden oder Tagen wieder nach Hause. Bislang stand erst einmal ein Fahrrad länger dort, bei dem ich mir sicher war, dass es einem meiner Kunden gehört. Dem war dann auch so.

abgestellte Fahrräder

Bei diesen Fahrrädern bin ich mir nicht so sicher. Zwar ist deren Zustand nicht so gut, aber es gibt durchaus Leute, die sie aus veschiedenen Gründen noch reparieren lassen würden. Daher warten wir mal noch ein paar Tage ab, ob etwas passiert. Wenn sie nächsten Monat immer noch da stehen, werde ich mal bei der Stadt nachfragen, ob sich das Fundbüro dieser Fahrräder annehmen könnte.

Wildunfälle

Ziemlich am Anfang meiner Ausbildung, es muss Ende 2004 oder Anfang 2005 gewesen sein, nahm ich ein Fahrrad mit einem verbogenen Vorderrad zur Reparatur an. Um einordnen zu können, ob außer dem Vorderrad noch weitere Teile beschädigt sein könnten, fragte ich natürlich nach der Ursache. Wenn das Fahrrad im Felgenbrecher-Fahrradständer umfällt, ist in der Regel nur das Vorderrad hinüber; wenn es in einen Unfall verwickelt wird, können auch Gabel und Rahmen in Mitleidenschaft gezogen sein. Die Antwort auf meine „Was ist denn da passiert?“-Frage:

Ich habe einen Fuchs überfahren!

Ich war überrascht – und nicht gerade darüber begeistert, dass mir so etwas gleich am Anfang meiner Ausbildung passieren musste. Aber immerhin hatte ich immer, wenn mal jemand mit einem Tier-Unfall (i.d.R. Kollisionen oder Ausweichmanöver in Zusammenhang mit Hunden) zu mir kam, eine kleinen Anekdote zu erzählen. Ich hielt die Geschichte auch nicht für steigerungsfähig.

Bis jetzt.

verbogener Lenker
Lenker durch WIldunfall verbogen

Ich bin mit einem Reh zusammengestoßen! Das kam plötzlich auf freiem Feld hinter einem Gebüsch hervor, mitten am Tag…

Dreiste Anzeigenverkäufer

Ich habe den Eindruck, dass, wenn ich irgendwo Werbeanzeigen schalte, fast immer irgendwelche Trittbrettfahrer aufspringen und mir Werbeanzeigen unterschieben wollen, die ich gar nicht haben will. Meist läuft das ungefähr so ab:

Telefon klingelt: „Hallo, hier Müller-Meier-Schulze vom Aufdringlichen Verlag. Sie hatten bei uns die Anzeige in der Informationsbroschüre, die überall verteilt wird, beauftragt…“ Dem widerspreche ich, daraufhin besteht der Anrufer darauf, dass er einen von mir unterzeichneten Vertrag vorliegen habe. Dem widerspreche ich wieder und bitte darum, dass er mir die Unterlagen, die ich angeblich unterschrieben haben soll, zukommen lässt, damit ich das überprüfen kann. Damit ist das Gespräch zu Ende und es passiert danach gar nichts, wenn man davon absieht, dass die Telefonnummer, die der Anrufer verwendet hat, in der Sperrliste unserer Telefonanlage landet und fortan nie wieder jemand mit dieser Nummer bei uns anrufen kann.

Nun hatten wir einen besonders dreisten Fall von Werbeanzeigenunterschiebeversuch: Herr Hauf-Schneider fragte, ob sein Kollege Herr Laufbursch vorbeikommen könne, um den Korrekturabzug vorzulegen – für die Anzeige, die ich in der Gesundheitsbroschüre der Stadt Teltow schalten wollte. Ich bin nicht weiter darauf eingegangen, dass ich niemanden beauftragt habe, eine Anzeige in einer „Gesundheitsbroschüre der Stadt Teltow“ für mich zu veröffentlichen. Da er aber jemanden persönlich zu mir schicken wollte, was ja sonst in diesen Fällen offenbar unüblich ist, stimmte ich diesem Besuch zu. Und in der Tat stand am nächsten Tag Herr Laufbursch bei mir im Laden und präsentierte mir einen Korrekturabzug einer Anzeige für die „Gesundheitsbroschüre, die die Post verteilt“.  Offensichtlich hatten sie eine echte Werbeanzeige von mir aus einem anderen Werbeträger ausgeschnitten, herauskopiert oder gescannt. Sicherheitshalber fragte ich, ob ich einmal sehen könnte, wie die Broschüre aussehen sollte. Er zeigte mir Beispielseiten: „Ist jetzt zwar A4, das wird dann aber A5.“ Ich ließ ihn wissen, dass ich an der ganzen Sache kein Interesse habe.

Abgesehen davon, dass mich diese Werbeanzeigenunterschiebeversuche nerven, finde ich es ziemlich dreist, jemanden anzurufen und so zu tun, als habe man einen Vertrag, den es gar nicht gibt, offenbar einfach in der Hoffnung, der Angerufene habe keinen Überblick und würde dem schon zustimmen und die Euros springen lassen. Dass dann aber jemand vor mir steht und eine in meinem Auftrag an anderer Stelle veröffentlichte Werbeanzeige benutzen will, um mir einen Vertrag unterzuschieben, ist aber noch viel dreister.

So viel Dreistigkeit soll belohnt werden. Die Frage, ob er denn nächstes Jahr wiederkommen dürfe, um mir die Gesundheitsbroschüre zu zeigen, falls ich dann vielleicht doch eine Anzeige darin schalten wolle, habe ich einfach mal bejaht. Soll er seine Zeit dafür verschwenden, mich zu besuchen und mir wieder nichts zu verkaufen….

Warnrundschreiben eines seriös arbeitenden Verlags
Seriös arbeitende Verlage haben das Problem, dass Trittbrettfahrer den Eindruck erwecken, in ihrem Auftrag tätig zu sein, und so ihre Kunden prellen.

(Namen frei erfunden.)

Telefon-Störung

Seit Mittwoch, 27.03.2019, ca. 17:30 Uhr funktioniert unsere Rufnummer 03328/474679 nicht. Aus irgend einem Grund erreicht man dort nicht uns, sondern jemanden, der mit dem Fahrradladen nichts zu tun hat. Der Kundendienst unseres Telefonanbieters ist informiert.

Aktualisierung (Donnerstag, 28.03.2019, 14:00 Uhr):

Seit etwa 10:30 Uhr funktioniert alles wieder. Laut Kundenbetreuer gab es hier in der Gegend einige Fälle von falsch umgeleiteten Rufnummern. Da die offizielle Rufnummer nun wieder richtig funktioniert, ist die  zwischenzeitlich hier angegebene Ersatz-Rufnummer  wieder abgeschaltet.

Und im Radio: Fahrradladen

Anfang letzter Woche rief mich eine Reporterin von Antenne Brandenburg an. Sie meinte, wie wahrscheinlich alle anderen auch hätten sie in der Redaktion schon fast zu spät festgestellt, dass ja die Fahrradsaison gerade beginnt. Ob Sie uns für ein Interview (nicht live) zu Tipps für den Start in die Fahrradsaison besuchen dürfe. Sie durfte. Also war sie am Mittwoch kurz nach Ladenöffnung bei uns und stellt viele Fragen.

Am Freitag um ca. 11:15 Uhr lief dann ihr zweieinhalb Minuten langer Beitrag. Ich finde, aus dem Interviewmaterial hat sie auch fast alle wichtgen Punkte unterbringen können. Eine Sache, die ich sehr wichtig finde, ist leider unberücksichtigt geblieben: auf den richtigen Luftdruck achten. Zu geringer Luftdruck sorgt dafür, dass das Rad schwer läuft und dass Reifen und Schläuche Schaden nehmen. Um dies zu vermeiden, ist der korrekte Luftdruck wichtig.

Und aus irgend einem Grund ist ein Buchstabe zu viel in meinen Namen geraten.

Telefon-Umstellung

Heute wird unser Telefon von ISDN auf IP-Technologie umgestellt. Daher kann es sein, dass wir heute vorübergehend nicht telefonisch erreichbar sein werden.

Ergänzung 9:30 Uhr: E-Mail funktioniert, wie auch alles andere, was mit dem Internet zu tun hat, aber kein Telefon ist (EC-Gerät z.B.).

Aktualisierung 14:30 Uhr: Seit der Mittagspause funktioniert alles wieder. Nur ein paar Feinheiten (beispielsweise Anrufbeantworter) müssen noch wieder richtig eingestellt werden.

Nachtrag: Was ich noch positiv anmerken möchte: Am Montag hat mich jemand von der Geschäfskundenbetreuung angerufen und nachgefragt, ob alles geklappt hat und funktioniert. Ich konnte es nur bejahen.